Yoga erfreut sich in Deutschland in den letzten Jahren einer wachsenden Popularität. Das ist sicher zum einen Teil auf das steigende Gesundheitsbewusstsein, andererseits aber auch auf das zunehmende Bedürfnis nach Selbstverwirklichung der Menschen zurückzuführen.
Dennoch gibt es viele und erstaunliche Vorstellungen, auch in einer aufgeklärten Welt, was Yoga ist und was zu Yoga dazugehört. Die meisten Menschen, die mit Yoga bisher kaum oder gar nicht in Berührung kamen, verbinden mit Yoga hauptsächlich die Fähigkeit, eine große Anzahl von akrobatischen Körperhaltungen zu beherrschen. Doch Yoga geht weit darüber hinaus.
Yoga ist zunächst ein Wort, ein Begriff aus der alten indischen Sprache des Sanskrit. Im Sanskrit, das die Inder ungefähr vor 3000 Jahren nutzten, meinte Yoga ursprünglich das “Anschirren”, “Anjochen” oder “Zusammenführen” von Zugtieren vor einen Wagen.
Als die Inder dann später systematisch begannen, die menschliche Natur zu ergründen, erkannten sie, dass die menschlichen Sinne und Triebe – gleich Zugtieren – an den “Wagen” des Geistes “angejocht” werden müssen, um die Vervollkommnung des Menschen zu ermöglichen.
Yoga war ursprünglich nicht nur im großen, komplexen, philosophischen System Indiens angesiedelt, sondern entwickelte sich zu einer Methode der Geistesschulung, die hilft, den Geist zu klären und zu beruhigen, und außerdem ein Übungsweg, der zur Selbstverwirklichung führt. Der Begriff “Yoga” wurde aber auch schon sehr früh für eine Fülle von Techniken und Methoden der Konzentration, Verinnerlichung, der (Wieder) Herstellung der wahren Wesensidentität des Menschen und der Verbindung mit etwas Höherem gleichgesetzt.
Yoga in seiner reinen, klassischen Form ist von nicht-religiöser sondern universaler Spiritualität. Der Yoga als psychologische Wissenschaft ist neutral. Sein Erkenntnisweg kann sowohl von Gläubigen wie auch von Atheisten und Skeptikern beschritten werden.
Der Weise Patanjali, der sein Wissen zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. niederschrieb, übermittelte uns, dass Yoga eine besondere Situation des Geistes ist, nämlich die Fähigkeit, sich ausschließlich auf einen Gegenstand, eine Frage oder einen anderen Inhalt auszurichten und in dieser Ausrichtung ohne Ablenkung zu verweilen. Dazu bedarf es keiner Voraussetzungen. Wer Interesse an Verstehen und Veränderung hat, ist eingeladen, Yoga kennen zu lernen und zu praktizieren.
Wenn wir einen Blick auf unsere alltäglichen Erfahrungen richten, wissen wir, dass wir in einer ständig unterschiedlichen Verfassung leben.
Wir kennen Phasen, in denen wir sehr unruhig sind, innerlich gehetzt, getrieben, keinen klaren Gedanken fassen können, wo unsere Aufmerksamkeit ständig wechselt und wir zu keiner klaren Erkenntnis finden. Das ist nicht Yoga.
Wir kennen aber auch Zeiten, in denen wir antriebslos sind, interessante Gespräche oder die größte Verlockung uns kalt lassen. Das gesamte Leben scheint eintönig, reizlos und mühselig. Auch diese Situation ist nicht Yoga.
Zum Glück kennen wir noch andere, angenehmere, befriedigendere Zustände, in denen wir Entschlüsse fassen können und dabei bleiben, bis wir wieder von etwas anderem abgelenkt werden. Auch das ist nicht Yoga.
Selbst Situationen, in denen wir konzentriert und gesammelt bei etwas verweilen, was uns interessiert oder für das wir uns entschieden haben, auch das ist nicht Yoga.
Yoga ist mehr. Yoga ist eine Verfassung unseres Geistes. Dabei gelingt es uns, alles was unseren Geist ausmacht zu einer einzigen Kraft zu bündeln und auf etwas zu richten, das uns interessiert oder wichtig erscheint, ohne Ablenkungen den Versuchungen der Zeit zu widerstehen. Yoga ist das kontinuierliche Aufrechterhalten einer entspannten Aktivität, in der alle unsere geistigen Möglichkeiten in Bezug auf eine Situation, eine Frage oder ein Handeln zusammenwirken.
Gelingt es uns z. B. durch eine regelmäßige Übungspraxis unseren Geist ruhig und gebündelt auf etwas zu richten, so kann er uns als ein helles Fenster zur Welt dienen. Dann scheint in uns die Fähigkeit, etwas vollständig zu erkennen. (Yoga Sutra, Kapitel 1, Vers 3)
Durch Yoga können wir aber auch allgemein mehr Gesundheit und innere Ausgeglichenheit, Beweglichkeit, mehr innere Ruhe, Vitalität und Kraft erfahren. Wir können Verspannungen abbauen, unsere Lebensqualität und geistige Flexibilität erhöhen. Yoga kann uns mehr Lebensfreude, mehr Wohlbefinden schenken und uns eine Ermutigung zu mehr Selbstverantwortung und eine hilfreiche Unterstützung auf unserem spirituellen Weg sein.
Dennoch gibt es viele und erstaunliche Vorstellungen, auch in einer aufgeklärten Welt, was Yoga ist und was zu Yoga dazugehört. Die meisten Menschen, die mit Yoga bisher kaum oder gar nicht in Berührung kamen, verbinden mit Yoga hauptsächlich die Fähigkeit, eine große Anzahl von akrobatischen Körperhaltungen zu beherrschen. Doch Yoga geht weit darüber hinaus.
Yoga ist zunächst ein Wort, ein Begriff aus der alten indischen Sprache des Sanskrit. Im Sanskrit, das die Inder ungefähr vor 3000 Jahren nutzten, meinte Yoga ursprünglich das “Anschirren”, “Anjochen” oder “Zusammenführen” von Zugtieren vor einen Wagen.
Als die Inder dann später systematisch begannen, die menschliche Natur zu ergründen, erkannten sie, dass die menschlichen Sinne und Triebe – gleich Zugtieren – an den “Wagen” des Geistes “angejocht” werden müssen, um die Vervollkommnung des Menschen zu ermöglichen.
Yoga war ursprünglich nicht nur im großen, komplexen, philosophischen System Indiens angesiedelt, sondern entwickelte sich zu einer Methode der Geistesschulung, die hilft, den Geist zu klären und zu beruhigen, und außerdem ein Übungsweg, der zur Selbstverwirklichung führt. Der Begriff “Yoga” wurde aber auch schon sehr früh für eine Fülle von Techniken und Methoden der Konzentration, Verinnerlichung, der (Wieder) Herstellung der wahren Wesensidentität des Menschen und der Verbindung mit etwas Höherem gleichgesetzt.
Yoga in seiner reinen, klassischen Form ist von nicht-religiöser sondern universaler Spiritualität. Der Yoga als psychologische Wissenschaft ist neutral. Sein Erkenntnisweg kann sowohl von Gläubigen wie auch von Atheisten und Skeptikern beschritten werden.
Der Weise Patanjali, der sein Wissen zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. niederschrieb, übermittelte uns, dass Yoga eine besondere Situation des Geistes ist, nämlich die Fähigkeit, sich ausschließlich auf einen Gegenstand, eine Frage oder einen anderen Inhalt auszurichten und in dieser Ausrichtung ohne Ablenkung zu verweilen. Dazu bedarf es keiner Voraussetzungen. Wer Interesse an Verstehen und Veränderung hat, ist eingeladen, Yoga kennen zu lernen und zu praktizieren.
Wenn wir einen Blick auf unsere alltäglichen Erfahrungen richten, wissen wir, dass wir in einer ständig unterschiedlichen Verfassung leben.
Wir kennen Phasen, in denen wir sehr unruhig sind, innerlich gehetzt, getrieben, keinen klaren Gedanken fassen können, wo unsere Aufmerksamkeit ständig wechselt und wir zu keiner klaren Erkenntnis finden. Das ist nicht Yoga.
Wir kennen aber auch Zeiten, in denen wir antriebslos sind, interessante Gespräche oder die größte Verlockung uns kalt lassen. Das gesamte Leben scheint eintönig, reizlos und mühselig. Auch diese Situation ist nicht Yoga.
Zum Glück kennen wir noch andere, angenehmere, befriedigendere Zustände, in denen wir Entschlüsse fassen können und dabei bleiben, bis wir wieder von etwas anderem abgelenkt werden. Auch das ist nicht Yoga.
Selbst Situationen, in denen wir konzentriert und gesammelt bei etwas verweilen, was uns interessiert oder für das wir uns entschieden haben, auch das ist nicht Yoga.
Yoga ist mehr. Yoga ist eine Verfassung unseres Geistes. Dabei gelingt es uns, alles was unseren Geist ausmacht zu einer einzigen Kraft zu bündeln und auf etwas zu richten, das uns interessiert oder wichtig erscheint, ohne Ablenkungen den Versuchungen der Zeit zu widerstehen. Yoga ist das kontinuierliche Aufrechterhalten einer entspannten Aktivität, in der alle unsere geistigen Möglichkeiten in Bezug auf eine Situation, eine Frage oder ein Handeln zusammenwirken.
Gelingt es uns z. B. durch eine regelmäßige Übungspraxis unseren Geist ruhig und gebündelt auf etwas zu richten, so kann er uns als ein helles Fenster zur Welt dienen. Dann scheint in uns die Fähigkeit, etwas vollständig zu erkennen. (Yoga Sutra, Kapitel 1, Vers 3)
Durch Yoga können wir aber auch allgemein mehr Gesundheit und innere Ausgeglichenheit, Beweglichkeit, mehr innere Ruhe, Vitalität und Kraft erfahren. Wir können Verspannungen abbauen, unsere Lebensqualität und geistige Flexibilität erhöhen. Yoga kann uns mehr Lebensfreude, mehr Wohlbefinden schenken und uns eine Ermutigung zu mehr Selbstverantwortung und eine hilfreiche Unterstützung auf unserem spirituellen Weg sein.